Ronald Ronald mit Mutter

Kinderpatenschaft - Ein Stück gemeinsam gehen

Die Kinderpatenschaft hat von Beginn an eine Zentrale Stellung in der Arbeit der Kindernothilfe. Die Besonderheit dieser Hilfsform liegt in der langfristigen Anlage. Der Pate begleitet ein Kind ein Stück weit auf seinem Lebensweg. Häufig kommen rege Briefwechsel zustande, so dass man die Entwicklung seines Schützlings verfolgen kann. Die Partnerorganisationen sind angewiesen wenigstens für ein Lebenszeichen im Jahr zu sorgen und einen Bericht über die Tätigkeit der Projekte beizulegen.

Seit 1998 habe ich selbst ein Patenkind in Uganda und erhalte wenigstens zweimal im Jahr einen Brief mit Foto und einem kurzen Bericht des Fieldofficers, sowie einen Bericht über die Situation des Projektes und allgemeine Entwicklung Ugandas. Im vergangenen Jahr ist man etwas vom Grundsatz abgewichen, dass an die Familien kein Geld ausbezahlt wird. Unter Begleitung der Projektverantwortlichen wurden etwa 32.- ausbezahlt. Ronald berichtete mir, dass er dafür neue Kleidung und Medikamente bekommen habe und seine Mutter einige Ziegen gekauft hat.

Seit Ende 2000 hat auch der Freundeskreis Karlsruhe die Verantwortung für ein Patenkind auf den Philippinen übernommen.

Bei einer Kinderpatenschaft unterstützt man ein Kind mit 31,- monatlich. Hierfür erhält es ärztliche Versorgung, Schul- bzw. Berufsausbildung und täglich eine warme Malzeit. Projektpartnerschaften lassen auch kleinere Stückelungen zu. Durch die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen, ist ein besonders effizienter Einsatz der Spendenmittel möglich. Dies bestätigt auch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen durch die Vergabe des Spendensiegels, zu dessen ersten Trägern die Kindernothilfe gehört. Wenn Sie nähere Informationen haben möchten, füllen Sie das Informationsformular aus. Sie erhalten dann umgehend Informationsmaterial.



zurueck