Entwicklung ohne Ausgrenzung

BNN-Artikel Frau Panther berichtete ausführlich über die Intension und Zielsetzung der Kampagne 'Entwicklung ohne Ausgrenzung' und erläuterte die mitgebrachte Fotoausstellung. Sie machte deutlich, dass in vielen Entwicklungsländern behinderten Menschen ein menschenwürdiges Leben verwehrt bleibt. Dies zeigt sich schon vielfach darin, dass behinderte Menschen regelrecht vor der Umwelt versteckt werden und somit natürlich auch keine Förderung erhalten, ohne die sie nicht die Fähigkeiten Entwickeln können, sich einmal selbständig zu versorgen.

Im weitern Verlauf stellte sie an Hand eines Diavortrags ein Projekt zur Förderung behinderter Menschen auf den Philippinen am Rande der 'Smokey Mountains' vor, in dem Sie über 10 Jahre lang tätig war. Was zur Verdeutlichung der Zielsetzung der Kampagne beitrug.

Frau Panther berichtet von den Anfängen, als sie zunächst noch viel Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit bei den Familien betreiben musste, um behinderte Menschen aus dem Schattendasein zu befreien. Im Laufe der Zeit bekam die Einrichtung immer mehr Zulauf. Zusammen mit Angehörigen und Einheimischen Helfern wurden mit einfachen Mitteln therapeutische Spielsachen und Geräte hergestellt. Selbsthilfegruppen wurden ins Leben gerufen, in denen die therapeutischen Grundlagen, die in der Einrichtung gelegt wurden, fortgeführt werden sollten.

Heute ist das Zentrum ein fester Bestandteil des sozialen Umfeldes und wird von Einheimischen Kräften geleitet. Es ist somit gelungen, einen Beitrag zur Selbsthilfe im Rahmen eines Entwicklungshilfeprojektes zu leisten und behinderten Menschen eine Chance auf eine Zukunft in größtmöglicher Eigenständigkeit zu geben.

Leider hatten sich nur etwa 10 Zuhörer eingefunden um diesem interessanten Vortrag beizuwohnen. Den zum größten Teil sozial engagierten Zuhörern konnte Frau Panther durch ihren Vortrag Motivation geben, ihre Arbeit für Menschen in den ärmeren Ländern unserer EINEN Welt fortzuführen und dabei besonders das Los der Behinderten Menschen nicht aus den Augen zu verlieren. Denn wo Geld knapp ist, bleiben gerade diese Menschen viel zu häufig auf der Strecke.



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